Digitales Archiv zur Corona-Pandemie

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Schon jetzt historisch: Nur wenige Episoden der jüngeren Geschichte hatten ähnlich einschneidende Wirkungen wie die Corona-Krise. (Foto: kropekk/pixabay.com)

Aufgrund seiner gesamtgesellschaftlichen Folgen gilt die Corona-Pandemie schon heute als ein historisches Ereignis. Nur wenige Episoden der jüngeren Geschichte hatten eine ähnlich einschneidende Wirkung auf Politik, Wirtschaft wie auch den sozialen Alltag. Um die Krise möglichst lückenlos zu dokumentieren, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg das Projekt “coronarchiv” ins Leben gerufen. Das Portal ist frei zugänglich und bietet jedermann die Möglichkeit, eigene Erinnerungen und Fundstücke einzustellen.

Das coronarchiv setzt ganz auf Partizipation und hält Bürgerinnen und Bürger dazu an, eigene Erinnerungen und Fundstücke einzustellen, um Nachwelt und Forschung einen umfassenden Rückblick auf die Krisenjahre zu ermöglichen. “Es entsteht eine zentrale Anlaufstelle zur Dokumentation der Gegenwart, die nicht nur eine spätere Rückschau auf die Ereignisse des Jahres 2020 ermöglicht, sondern auch für die künftige Forschung und politische Bildung zur Verfügung steht”, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Logge von der Universität Hamburg. Die Dateien können unkompliziert im Text-, Foto-, Sound- oder Videoformat hochgeladen werden. Anschließend werden die eingehenden Objekte mit Metadaten wie Entstehungsdatum und -ort versehen, um den Zugriff für andere Nutzer zu erleichtern. Das Portal, das sich derzeit noch im Aufbau befindet, startet zunächst auf Deutsch, soll aber in den kommenden Jahren um weitere Sprachen ergänzt werden. 

Den Link zum Archiv gibt es hier.

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