Hamburger Uniklinik an Stadtnetz angeschlossen

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Um die Kommunikation zwischen UKE und den städtischen Behörden trotz der Überlastung durch die aktuelle Situation sicherzustellen, hat sich die Klinik an das interne Netz der Stadt anschließen lassen. (Foto: BS/Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat sich an das zentrale Telefonnetz der Stadt Hamburg anschließen lassen. Die Klinikleitung hatte sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem der reguläre Telefonbetrieb durch extrem hohe Anrufzahlen aufgrund der Corona-Krise überlastet war und so eine verlässliche Kommunikation mit Polizei, Feuerwehr und den sonstigen Behörden der Stadt nicht mehr sichergestellt werden konnte.

Die Verbindung zwischen Stadt und UKE wurde durch den kommunalen IT-Dienstleister für die nördlichen Bundesländer, Dataport, ad hoc eingerichtet. Die Hamburger Behörden kommunizieren über ein eigenes, von den privaten Kommunikationsanbietern losgelöstes Netz, sodass das UKE nun über einen eigenen Kanal mit der Stadt kommunizieren kann, vollkommen unabhängig vom Aufkommen der Anrufe, die über die allgemeinen Telefonnummern des UKE eingehen.

Mit der Anbindung an die Netzinfrastruktur der Stadt Hamburg steht dem UKE, das bislang keine IT-Dienstleistungen von Dataport bezog, nun ein direkter Kommunikationskanal zur Stadt Hamburg und den Sicherheitsbehörden der Stadt zur Verfügung. Der IT-Dienstleister will mit dieser und weiteren Lösungen dabei helfen, in der aktuellen Krise möglichst unkompliziert die Situation in Problemfällen zu verbessern.

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