Mecklenburg-Vorpommern beschafft auch selbst

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Schutzmasken sind derzeit ein durchaus knappes Gut. Mecklenburg-Vorpommern beschafft nun selbst entsprechendes Material – unabhängig von Bemühungen des Bundes. (Foto: Clarissa Schwarz, www.pixelio.de)

Persönliche Schutzausrüstung, wie etwa Atemmasken oder Mundschutz, gewinnt angesichts der Corona-Krise immer weiter an Bedeutung. Allerdings wird teilweise bereits von Engpässen und Mängeln berichtet. Hier will Mecklenburg-Vorpommern aktiv gegensteuern.

So beschafft das Land – parallel zum Bund – selbst entsprechendes Material. Dazu gehören unter anderem rund 460.000 Schutzmasken des Levels FFP 2, Schutzmasken und -anzüge sowie Mittel zur Hand- und Flächendesinfektion. Außerdem wurde durch das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz die Beschaffung von Schutzhandschuhen, Überbrillen, Abfallsäcken und Überziehstiefeln ausgelöst. Das Gesamtvolumen der Anschaffung beläuft sich auf rund 2,8 Millionen Euro.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sagte dazu: “Wir wollen hier schnelle Lösungen und finanzieren dies deshalb auch aus dem Landeshaushalt.” Die Landkreise und kreisfreien Städte würden ihre Bedarfe natürlich unter Berücksichtigung des Verbrauchs anmelden, so der Ressortchef weiter. “Wir hoffen, dass wir so zügiger und schneller an die benötigte Schutzausstattung kommen. Logistisch sind wir auf die Lieferungen und Verteilungen vorbereitet”, unterstrich Caffier.

Außerdem wurden durch das Schweriner Wirtschaftsministerium weitere 120.000 FFP 2-Masken beschafft.

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