Neu organisiert

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Wechselt die Organisation, bleibt aber im Geschäft: Georg Geenen wird Geschäftsführer der KaServ GmbH. Einer Tochtergesellschaft der VBL. (Foto: BS/VBL)

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) stellt sich neu auf. Die Kapitalanlagetätigkeiten werden in einer Tochtergesellschaft gebündelt. Dies hat auch personelle Konsequenzen.

Zum ersten April 2020 wird Georg Geenen, Vorstandsmitglied der VBL für die Bereiche “Kapitalanlage” und “IT” ausscheiden und den Posten als Geschäftsführer der KaServ GmbH zu übernehmen.

Geenen habe in seiner zwölfjährigen Amtszeit im VBL-Vorstand die größte Zusatzversorgungseinrichtung für betriebliche Altersversorgung im Öffentlichen Dienst erfolgreich zu einem weltweit investierenden Anleger entwickelt, deren Kapitalanlagen sich in diesem Zeitraum vervielfacht hätten. Mit dem organisatorischen und personellen Wechsel sieht sich die VBL in den weiterhin herausfordernden Zeiten weiterhin gut aufgestellt.

Die KaServ GmbH existiert seit 2008. Seit 2015 berät sie laut Änderung des Gesellschaftervertrages ausschließlich die VBL im Zusammenhang mit Kapitalanlagen. Beide Institutionen haben ihren Sitz in Karlsruhe.

Solange die Nachfolge Geenens im hauptamtlichen Vorstand der VBL noch nicht geklärt ist, wird Präsident Richard Peters die Geschäfte übergangsweise führen. Insgesamt ist die VBL für rund 4,7 Mio. Versicherte und 5.300 öffentliche Arbeitgeber tätig. Die Leistungszahlungen betragen jährlich rund 5,2 Mrd. Euro.

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