#WirVsVirus: von der Idee zur praktikablen Lösung

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Vom Papier in die Praxis: Jetzt gelte es, die im Rahmen des Hackathons eingebrachten Ideen zu validierten Lösungen auszubauen, erklären die Organisatoren. (Foto: qimono/pixabay.com)

Gemeinsam mit kreativen Mitteln der Krise entgegen, so lautete das Motto des von der Bundesregierung sowie sieben weiteren Initiatoren veranstalteten Hackathons #WirVsVirus (wir berichteten). Nachdem sich das Format mit rund 1.500 eingebrachten Projektvorschlägen als voller Erfolg erwiesen hat, haben die Organisatoren nun das weitere Vorgehen bekanntgegeben. Dieses ruht auf insgesamt vier Säulen und sieht neben programmatischer Begleitung auch finanzielle Unterstützungshilfen vor. Entscheidend sei in der aktuellen Situation, die Ideen schnell zu praktikablen Lösungen weiterzuentwickeln, so die Organisatoren.

Zwar liegt der Hackathon inzwischen knapp zwei Wochen zurück, die eigentliche Arbeit beginnt aber erst jetzt: Zwischen 100 und 150 ausgewählte Teams wollen die Organisatoren von Tech4Germany, Code for Germany, Impact Hub Berlin, ProjectTogether, SEND e.V., der Initiative D21 und Prototype Fund über die Zeit des Hackathons hinaus begleiten. Vorgesehen ist eine modulare Förderung, die sich in vier Bausteine gliedert. Kernelement ist der “Solution Enabler”, der schon in der nächsten Woche an den Start gehen soll. Strategischer Hebel des Programms ist die systematische Vernetzung der Akteure. Über Partnerschaften will man erreichen, dass Expertise und Knowhow ihren Weg in die Breite finden, um so möglichst schnell in die Pilotierungsphase übergehen zu können. Ferner stehen finanzieller Hilfsleistungen in Aussicht, die den Teams in Form von Stipendien und Umsetzungskosten unter die Arme greifen sollen. Zwar könne man derzeit noch keine festen Zusagen machen, allerdings arbeite man mit Hochdruck an der Akquise entsprechender Fördergelder, heißt es vonseiten der Organisatoren. Der “Solution Enabler” richtet sich gleichermaßen an Teilnehmer des Hackathons wie auch an Teams, die zwar nicht unmittelbar involviert waren, deren Ideen aber vielversprechende Ansätze zur Bewältigung der Corona-Krise bereithalten. Bewerbungsschluss ist der 02. April 2020.

Komplementär zum “Solution Enabler” steht der zweite Förderbaustein, der “Solution Builder”. Dieser bietet in Ergänzung zu den Unterstützungsmaßnahmen des Enabler-Programmes die Möglichkeit, das eigene Team mit externen Experten aufzustocken. Das dritte Modul mit dem Namen “Community Management” soll die Dynamik des Hackathons auch nach #WirVsVirus auf den Slack-Kanälen der Veranstalter erhalten. Abgerundet wird die Förderung durch Einrichtung eines Crowdfunding-Matching-Fonds, der mithilfe gesellschaftlicher Partizipation die weitere Finanzierung der ausgewählten Projekte sicherstellen soll.   

Weitere Informationen gibt es hier.

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