Hilfspaket geschnürt

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Die Europäische Union hat weitere Unterstützungsleistungen für die Nachbarstaaten Syriens beschlossen in Form eines Hilfspakets geschlossen. (Foto: BS/Rainer Sturm, www.pixelio.de)

Die Europäische Union stellt weitere rund 240 Mio. Euro für Irak, Jordanien und Libanon bereit, die zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge angesichts der Corona-Pandemie vorgesehen sind. Die Finanzmittel verteilen sich auf sieben Bereiche. 

Mit den Geldern sollen die bedürftigsten Gruppen in der Region zusätzliche Hilfe erhalten und die Aufnahmeländer der Geflüchteten unter anderem bei der Bewältigung der Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit unterstützen, teilte die EU-Kommission mit.

Der Großteil des Geldes geht an den Libanon. Rund 168 Mio. Euro sind vorgesehen, die Resilienz bedürftiger Haushalte syrischer Flüchtlinge (100 Mio. Euro) und das öffentliche Bildungssystem mit hochwertigen Angeboten (57,5 Mio. Euro) zu stärken sowie zur Unterstützung des Kinder-, Jugend- und Frauenschutzes (10,5 Mio. Euro).

Weitere rund 60 Mio. Euro gehen an Jordanien, für inklusive und hochwertige Bildungsangebote in Flüchtlingslagern (27,5 Mio. Euro), zur Verbesserung des öffentlichen Gesundheitssystems des Königreiches (22 Mio. Euro) und um die Position jordanischer und syrischer Frauen zu stärken, um Ihnen besser Zugänge zum Erwerbsleben zu ermöglichen (elf Mio. Euro).

Zehn Mio. Euro sind für den Westen der irakischen Provinz Ninawa gedacht. Mit ihnen sollen die Lebens- und Wohnbedingungen bedürftiger Rückkehrer verbessert und die Friedenskonsolidierung unterstützt werden.

Damit belaufen sich die Hilfen für die seit zehn Jahren dauernde Syrienkrise auf insgesamt mehr als zwei Mrd. Euro. Die Gelder werden über den Regionalen Treuhandfonds der EU bereitgestellt.

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