Neuer Hauptgeschäftsführer für den VKU

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Ingbert Liebing hat zum neuen Monat - und somit in stürmischen Corona-Zeiten - den Posten des Hauptgeschäftsführers beim VKU übernommen. BS/VKU/Chaperon)

Mitten in der Corona-Krise steht beim Verband kommunaler Unternehmen e.V., kurz VKU, ein Wechsel an der Spitze an. Zum 1. April hat Ingberg Liebing das Amt von seiner Vorgängerin Katherina Reiche übernommen. Liebing, von 2005 bis 2017 als Abgeordneter für die CDU im Bundestag und zudem für rund zwei Jahre Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein, war zuletzt als Staatssekretär in der Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund tätig.

In einem ersten Grußwort zu seiner Amtsübernahme stellt Liebing, der am 10. März vom VKU-Vorstand zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt worden war, heraus, dass die aktuelle Pandemie zeige, “wie bedeutend die Daseinsvorsorge ist – nie war sie so aktuell und wertvoll wie heute. Kommunale Unternehmen leisten mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tagtäglich Außergewöhnliches, sie halten Deutschland am Laufen. Als neuer VKU-Hauptgeschäftsführer möchte ich unsere Mitglieder dabei unterstützen, ganz besonders in der Bewältigung der aktuellen Situation.”

Nach insgesamt 35 Jahren in der Kommunalpolitik, die ihn unter anderem für neun Jahre auf den Bürgermeisterposten im Sylter Rathaus sowie in den Bundestag gebracht hatten, habe er sich seine “Heimkehr in die kommunale Familie” nicht ganz so vorgestellt, wie sie ihm die aktuelle Situation nun beschert habe. Noch vor wenigen Wochen habe es noch eine Reihe ganz anderer Themen gegeben, “die ich zum Amtsantritt drei Wochen später auf dem Schreibtisch erwartet hätte: Kohleausstieg, Ausbau der erneuerbaren Energien, Green Deal, Sektorenkopplung, Reform der Abwasserabgabe, Düngeverordnung, Kreislaufwirtschaftsgesetz oder auch Digitalisierung. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Eine globale Pandemie gehörte sicher nicht dazu.”

Positive Grundhaltung trotz stürmischem Start

Trotz dieser unerwarteten Krisenlage blickt Liebing positiv in die Zukunft. So könne man in den VKU-Dependancen in Berlin, den Ländern sowie der EU-Hauptstadt Brüssel auf “ein engagiertes Team” zurückgreifen, das die Situation hervorragend manage. So habe man “binnen kürzester Zeit ein digitales Austauschportal, das VKU-Portal Corona, aus der Taufe gehoben, auf dem sich Mitglieder informieren, austauschen und gegenseitig helfen. Überhaupt sind unsere Mitgliedsunternehmen mit ihren Pandemieplänen bestens vorbereitet und halten Deutschland auch unter widrigen Bedingungen am Laufen”, so der neue Hauptgeschäftsführer.

In seiner neuen Funktion will sich Liebing nun “mit ganzer Kraft dafür einsetzen, unsere Unternehmen in dieser außergewöhnlichen Zeit mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln des VKU zu unterstützen.” Die deutsche Kommunalwirtschaft sei ein starker Akteur und habe es immer wieder aufs Neue geschafft, sich neuen Umständen flexibel anzupassen. Mit vereinter Kraft werde man dies auch beim Kampf gegen die Corona-Krise wieder unter Beweis stellen.

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