Grenzüberschreitende Unterstützung

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Das DRK baut derzeit zusätzliche Intensivkapazitäten in seinen Krankenhäusern auf und bereitet sich so auf einen Anstieg der an dem Corona-Virus erkrankten Patienten vor. (Foto: PixelHeini, pixabay.com)

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat mehrere Patienten aus Italien und Frankreich aufgenommen, die an dem Corona-Virus erkrankt sind. Dies soll die dortige Gesundheitsinfrastruktur entlasten. Die Versorgung von deutschen Patienten bleibe dabei gewährleistet.

Sechs Patienten aus Italien wurden von der deutschen Luftwaffe ausgeflogen und nach der Landung auf dem Flughafen Köln-Wahn auf vier DRK-Kliniken in Rheinland-Pfalz verteilt. Dazu standen sechs speziell ausgerüstete Intensivtransportwagen des DRK-Flugdienstes bereit. Die DRK-Klinken Nordhessen der Schwesternschaft Kassel versorgen nun zwei französische Intensivpatienten. Auch diese wurden von der deutschen Luftwaffe ausgeflogen und am Flughafen Kassel in Empfang genommen.

“Als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist es für uns als DRK selbstverständlich, grenzübergreifend solidarisch zu handeln”, so der DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Eine Million Schutzmasken verteilt

Der Bundesverband des DRK verteilte außerdem rund eine Millionen Schutzmasken des Typs FFP2 und OP-Masken an seine 19 Landesverbände. Die Masken wurden über einen Schlüssel an die Verbände verteilt. Einen Teil der Masken hatte die Firma Huawei gespendet.

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