Universeller Antragsprozess auf service-bw

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„Die Bürgerinnen und Bürgern erwarten von einer Verwaltung auch in Krisenzeiten, dass sie sich um ihre Anliegen kümmert“, erklärte Baden-Württembergs Digitalisierungsminister Thomas Strobl gestern in Stuttgart. (Foto: Innenministerium Baden-Württemberg)

Viele Behörden haben Ihre Türen derzeit für Besucherverkehr geschlossen. Häufig genutzte Kanäle wie Telefon und E-Mail stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Mit einem neuen universellen Antragsprozess auf der zentralen Serviceplattform www.service-bw.de will man in Baden-Württemberg Bürgern und Unternehmen das elektronische Einreichen eines Antrags über einen sicheren Übertragungsweg ermöglichen.

Dieser Prozess kann von den Kommunen des Landes für jede beliebige Verwaltungsleistung auf „service-bw“ angeboten werden. Nach einer ersten Pilotphase ist er mittlerweile bei mehr als 30 Kommunen im Einsatz. „In kürzester Zeit haben wir einen universellen Antragsprozess auf ,service-bw‘ entwickelt. Bürgerinnen und Bürger können digital und sicher verschiedenste Anträge übermitteln und die Kommunen werden gleichzeitig bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt“, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl

Der Universalprozess wurde gemeinsam mit der BITBW und im engen Austausch mit den Kommunalen Landesverbänden, dem kommunalen IT-Dienstleister ITEOS sowie der Seitenbau GmbH, dem Entwickler der landeseigenen E-Government-Plattform „service-bw“, entwickelt. Gemeinsam mit mehreren Partnerkommunen wurde der Prozess getestet und die Identifizierung mit der eID des elektronischen Personalausweises integriert. Die Bürger können den Antrag mit Hilfe der eID elektronisch und trotzdem rechtssicher unterschreiben. In den nächsten Wochen wird das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration den Prozess weiterentwickeln, damit auch anfallende Kosten online bezahlt werden können.

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