Weiterhin keine 24-Stunden-Dienste

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Bei der Berliner Feuerwehr wurde angesichts der Corona-Pandemie das Schichtmodell noch nicht verändert. (Foto: BS/magicpen, www.pixelio.de)

Die Berliner Feuerwehr hat angesichts der Corona-Pandemie ihren Dienstbetrieb noch nicht umgestellt. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 44 Stunden wurde ebenfalls noch nicht angepasst.

Derzeit hat die Berliner Feuerwehr elf bestätigte Corona-Infektionsfälle in ihren Reihen, sowohl im Einsatzbetrieb als auch im rückwärtigen Bereich. Sieben der Betroffenen sind bereits wieder genesen. Darüber hinaus befinden sich derzeit 91 Angehörige der Berliner Feuerwehr aus Quarantäne- oder anderen Isolationsgründen nicht im Dienst. Letztere etwa, weil sie aus Risikogebieten in die Bundeshauptstadt zurückkehrten. Gleichzeitig kommen kontinuierlich Beschäftigte aus der Quarantäne zurück in den Dienst und viele Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice.

Massive personelle Unterstützung erhält die Berliner Feuerwehr derzeit von Kräften der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) sowie – insbesondere im Bereich der Brandbekämpfung – von der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Rettungsdienst tragen die Kräfte, wenn sich der empfohlene Sicherheitsabstand von zwei Metern nicht einhalten lässt, einen Mund-Nasen-Schutz. Besteht der Verdacht einer Corona-Infektion oder ist diese gar bestätigt, werden Masken der Schutzklasse FFP 2 angelegt. Jedem Patienten im Rettungsdienst wird derzeit ein Mund-Nasen-Schutz angelegt.

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