Berliner Digitalagentur nimmt Arbeit auf

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Nachdem bereits einige Bundesländer Digitalagenturen eingerichtet haben, zieht nun auch die Hauptstadt nach. (Foto: BS/2197494/www.pixabay.com)

Die Digitalagentur der Hauptstadt hat in dieser Woche ihre konstituierende Sitzung abgehalten. Zur ersten Geschäftsführerin der Agentur wurde in diesem Rahmen Nicole Voigt berufen; in den Aufsichtsrat wurden Staatssekretär Christian Rickerts (Vorsitzender), Staatssekretär Dr. Christian Nägele sowie Angeliki Krisilion, Mitglied des Vorstands der Investitionsbank Berlin (IBB), entsandt.

Die Digitalagentur Berlin GmbH war vom Berliner Senat mit dem Ziel gegründet worden, die Digitalisierung von Unternehmen in der Hauptstadt zu fördern. Dabei soll das Haus “als Mittler und Lotse die bereits vorhandenen Angebote, Leistungen und Ideen im Digitalisierungsbereich konkret für entsprechende Branchen und Geschäftsfelder” eröffnen und zielgruppengereicht aufbereiten. Wichtig sei zudem vor allem, diese Angebote der definierten Zielgruppe in direkter Ansprache näherzubringen und diese für Digitalisierungsthemen zu sensibilisieren. Gegründet wurde die Digitalagentur vom Senat über die Investitionsbank Berlin (IBB) als eine mittelbare Landesbeteiligung in der Rechtsform der GmbH.

Für die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop zeigen die aktuellen, wirtschaftlich schwierigen Zeiten, “wie massiv digitale Lösungen in dieser Krise helfen können. Mit einer dauerhaften Modernisierung unserer Wirtschaft kann auch eine Chance aus der Krise erwachsen. Mit der Digitalagentur wollen wir unsere Berliner Unternehmen dabei unterstützen, für die Digitalisierung fit zu werden. Sie soll Unternehmen für digitale Themen sensibilisieren, in Fragen der IT-Sicherheit beraten und Unterstützungsangebote der Stadt transparent und einfacher nutzbar machen.” In der Gründungsgeschäftsführerin sieht die Senatorin dabei eine gute Wahl: “Ich freue mich, dass wir mit Nicole Voigt eine Geschäftsführerin gefunden haben, die Berlin digital weiter voranbringt.“ Die diplomierte Kauffrau der Betriebswirtschaftslehre sei aufgrund ihrer unternehmerischen Erfahrung zuletzt durch den Aufbau und die Leitung einer Fördermittelberatung in Berlin bestens vorbereitet auf die operativen Herausforderungen der Firmengründung und Skalierung der Digitalagentur, erklärte die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Auch das Netzwerk in der Berliner Verbände- und Start Up-Landschaft wurde hervorgehoben.

Die neue Digitalagentur soll grundsätzlich allen Berliner Unternehmen offenstehen, die Unterstützungsbedarf beim Thema Digitalisierung haben. Dabei soll sie sich zum zentralen Dienstleister und Begleiter für die digitalisierende Wirtschaft Berlins entwickeln.

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