Möglichst rascher Übergang erforderlich

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Im Kampf gegen das Corona-Virus (Foto) muss nun möglichst zeitnah in eine andere Phase eingetreten werden. (Foto: BS/Robert Koch-Institut)

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie muss “umgehend eine neue Phase der Viruskontrolle eingeleitet werden”. Es brauche äußerst rasch den Übergang von einer Verlangsamung der Virusausbreitung hin zu einer Kontrollphase. Das verlangen die Mitglieder des Krisenstabes der Bundesregierung. Das entsprechende Papier liegt dem Behörden Spiegel in voller Länge vor.

Es müsse nun schnell eine Veränderung stattfinden, heißt es dort. Denn selbst wenn sich die Zahl der Infizierten hierzulande nur noch alle zehn Tage verdoppele, sei das Problem noch keineswegs gelöst. Vielmehr sei dann “lediglich ein Etappensieg geschafft”. Der derzeit verfolgte Ansatz eines Lockdowns zur Verlangsamung der Virusausbreitung sei für einen längeren Zeitraum nicht geeignet. Langfristig sei dringend eine wirksame Pandemie-Kontrolle erforderlich. Zumal die Krise “wohl bis ins Jahr 2021 reichen” werde.

Es braucht eine neue Phase

Nun komme es darauf an, umgehend eine neue Phase der Viruskontrolle einzuleiten. Dabei müssten der Lockdown und die langsame “Durchseuchung” durch wirksame und verhältnismäßige Kontrollmaßnahmen ersetzt werden. Damit würde die Rückkehr zu einem annähernd normalen öffentlichen Leben und Wirtschaften ermöglicht.

Jetzt brauche es Maßnahmen, die auch nach der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen die Ansteckungsrate pro erkrankter Person unter 1,0 hielten. Und das nachhaltig, ist im Papier zu lesen. Es müsse ausbalanciert werden zwischen einer wirksamen Viruskontrolle einerseits und zu schweren Eingriffen in die Grund- und Freiheitsrechte.

Das komplette Papier des Krisenstabes der Bundesregierung finden Sie im Dokumentenkanal des Behörden Spiegel-Blogs, in der Rubrik “Politische Dokumente”.

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