Intensivtransportkapazitäten aufgestockt

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Die Berliner Feuerwehr hat einzelne Rettungswagen zu Intensivtransportwagen umgerüstet. (Foto: BS/Berliner Feuerwehr)

Im Zuge der Corona-Pandemie muss auch in Berlin mit einer deutlichen Zunahme der intensivbehandlungs- und beatmungspflichtigen Patienten gerechnet werden. Dies könnte dann auch zu einer Zunahme überörtlicher Intensivtransporte sowie einer wachsenden Inanspruchnahme entsprechender Transportmittel führen. Darauf reagiert die Berliner Feuerwehr.

Sie rüstet vorübergehend drei Rettungswagen zu voll funktionsfähigen Intensivtransportwagen (ITW) um. Sie dienen der Unterstützung der übrigen vier, bereits regulär vorhandenen ITWs. Für die Umrüstung ausgewählt wurden die relativ neuen Projet-Rettungswagen. Diese befinden sich erst seit Oktober vergangenen Jahres im Dienst und bieten aus Sicht der Feuerwehr die besten Voraussetzungen für eine Umrüstung.

Die Fahrzeuge werden zu der bereits vorhandenen medizinischen Ausstattung unter anderem mit einem Beatmungsgerät zur Behandlung von Patienten mit schwerem Lungenversagen, weiteren Spritzenpumpen, speziellen Notfallrucksäcken und Medikamenten sowie weiterer für die intensivmedizinische Patientenversorgung wichtiger Gerätschaften und Verbrauchsmaterialien ausgerüstet. Ebenso wird die persönliche Schutzausrüstung mit Atemschutzhalbmasken, Schutzkitteln und -brillen, Mund-Nasen-Schutz sowie Flächen- und Handdesinfektionsmitteln für Patienten sowie die Besatzung sichergestellt. Personell werden die Fahrzeuge mit drei Einsatzkräften besetzt. Dabei handelt es sich um einen Maschinisten, eine notfallmedizinische Fachkraft der Berliner Feuerwehr sowie eine notärztlichen Einsatzkraft.

Parallel rüstet die Berliner Feuerwehr personell und materiell weitere Rettungswagen für den Einsatz als ITW aus.

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