BSI gibt Empfehlungen für sichere Videokonferenzen

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Aktuell regelmäßige Praxis in vielen Organisationen: Kommunikation per Videostream. (Foto: Tumisu, www.pixabay.com)

Verwaltung und Wirtschaft setzen derzeit in großem Maß auf Videokonferenzsysteme. Um die Sicherheit der Kommunikation zu gewährleisten, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Kompendium veröffentlicht.

Das Papier richtet sich nicht nur an Nutzer, sondern auch an Planer, Beschaffer, Betreiber, Administratoren und Revisoren. Im Blick hat die Cyber-Sicherheitsbehörde den gesamten Lebenszyklus interner Videokonferenzsysteme, von Planung über Beschaffung und Betrieb bis hin zur Notfallvorsorge und Aussonderung.

Berücksichtigt werden in dem 170-Seiten-Kompendium Risiken, die sich aus der engen Verschmelzung von Informations- und Kommunikationstechnik in Organisationen ergeben. Neben der Informationssicherheit werden auch viele andere operative Aspekte dargestellt, so die Erstellung von Leistungsverzeichnungen für die Ausschreibung.

Angelehnt an das IT-Grundschutz-Kompendium differenziert das BSI im Papier in Basisanforderungen, Standardanforderungen und in Anforderungen für erhöhten Schutzbedarf. Für den behördlichen Einsatz im Geheimschutzbereich wird noch ein gesondertes Dokument nachgeliefert.

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