Corona-Fall in Bonner Flüchtlingsunterkunft

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Nun ist auch erstmals ein Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen in Bonn mit dem Corona-Virus (Foto) infiziert. (Foto: BS/Robert Koch-Institut)

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen in der Bundesstadt Bonn ist erstmals ein Flüchtling positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Unterkunft steht nun unter Quarantäne. Es wurde eine Testung aller Bewohner veranlasst.

Alle Betroffenen wurden isoliert. Außerdem wurden deren Kontaktpersonen identifiziert und getestet. Die Einrichtung wurde vorsorglich für mindestens 14 Tage voll gesperrt. Zudem ist ein Sorgentelefon eingerichtet worden. Dort werden die Bewohner der Einrichtung in ihrer Landessprache über die Situation informiert und über die erforderlichen Maßnahmen aufgeklärt. Außerdem gibt es ab sofort eine getrennte Wegeführung und eine vermehrte Reinigung und Desinfektion der Sanitäranlagen.

Zusätzlich wurde allen Bewohnern und Mitarbeitern ein Mundschutz sowie Desinfektionsmittel ausgegeben. Auch das Reinigungs- und Sicherheitspersonal wurde aufgestockt. Nach Möglichkeit wird auf spezielle Essenswünsche eingegangen. In der Unterkunft, die im Auftrag der Bezirksregierung Köln durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betreut wird, stehen 480 Plätze zur Verfügung. Derzeit sind davon 230 besetzt.

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