Deutsche Corona-Hilfe für Benin

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In Benin (Foto) helfen derzeit deutsche Experten im Kampf gegen das Corona-Virus. Foto: BS/David Stanley, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sind Experten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Berliner Krankenhauses Charité nach Benin gereist. Ausgestattet sind sie unter anderem mit Testkits und Labormaterial. Sie unterstützen das westafrikanische Land im Kampf gegen das Corona-Virus.

Dazu werden in der Hauptstadt Benins, Cotonou, Laborfachkräfte darin geschult, das Virus zuverlässig und sicher zu diagnostizieren. So können Erkrankte besser behandelt und die Krankheit schneller eingedämmt werden. Der Gesundheitsminister Benins hatte mit einem Hilfeersuchen um deutsche Expertise beim Aufbau der Coronaviren-Diagnostik gebeten. Das Engagement in Benin ist eine von mehreren Corona-Missionen der Schnell Einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit (SEEG).

Sie wurde nach dem Ebola-Ausbruch in Westafrika vom BMZ in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert. Die Kräfte der SEEG unterstützen Partnerländer bei der Vorbereitung und Reaktion auf Krankheitsausbrüche. Und das kurzfristig, flexibel, und weltweit. Dazu kooperiert die GIZ mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg und dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Seit 2016 hat die SEEG bereits über 20 Missionen in mehr als 15 Ländern durchgeführt.

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