Hilfe für Helfer

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Das Angebot des Fachdienstes "Psychosoziale Notfallversorgung" kann per Telefon oder E-Mail in Anspruch genommen werden. (Foto: Jan Meyer, href="https://www.creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0, www.flickr.com)

Der Landesverband Hessen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat für alle Einsatzkräfte des DRK aufgrund der möglichen Belastung durch das Corona-Virus eine Telefon-Hotline zur psychologischen Betreuung eingerichtet. Die Kräfte des Fachdienstes “Psychosoziale Notfallversorgung” (PSNV) des Landesverbandes sind bei diesem Angebot federführend.

Täglich von 7:00 bis 24:00 Uhr nehmen die speziell ausgebildeten Einsatzkräfte aus zahlreichen DRK-Kreisverbänden in Hessen Anrufe von Angehörigen und Helfern des DRK entgegen und vermitteln, wenn es gewünscht ist, Therapieangebote. Zusätzlich können sich die hilfesuchenden Kräfte auch über E-Mail an den Dienst wenden.

“Unsere Einsatzkräfte in den Alten- und Pflegeheimen, im Rettungsdienst und vielen anderen Arbeitsbereichen sind hier ganz besonderen Belastungen ausgesetzt. Das kann Angst und Sorge auslösen. Im Deutschen Roten Kreuz helfen wir nicht nur anderen, sondern auch uns selbst,” betonte Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbands Hessen.

Der Fachdienst PSNV leistet erste psychische Erste Hilfe bei Unfallopfern, deren Angehörigen sowie den Einsatzkräften des DRK, vermittelt weitere Betreuung und ist in der Präventionsarbeit tätig. Der Landesverband Hessen bildet dazu extra psychosoziale Rotkreuz-Einsatzkräfte aus.

Kontaktdaten zum Fachdienstes “Psychosoziale Notfallversorgung” finden sich hier.

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