Innovationsplan für Katastrophenschutz gefordert

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Die Corona-Krise lehre, dass Vorsorge alles sei, so DBB-Chef Ulrich Silberbach. (Foto: tumisu, pixabay.com)

Der DBB Beamtenbund und Tarifunion (DBB) fordert einen nationalen Investitions- und Innovationsplan für den Katastrophenschutz. Der DBB stützt sich dabei auf die Ergebnisse einer forsa-Umfrage.

So sei eine Aufstockung von Notreserven, eine Stärkung der Gesundheitssysteme, eine Steigerung der Attraktivität der Sozial- und Pflegeberufe sowie eine Abstimmung der Maßnahmenpläne auf allen Ebenen nötig. Dies lehre die momentane Corona-Krise, so der DBB-Chef Ulrich Silberbach. Konkret forderte der DBB-Chef, dass ein ständiges nationales Zentralregister der Intensivkapazitäten aller deutschen Krankenhäuser eingerichtet werden solle. Dies solle nicht nur im Krisenfall genutzt und aufbereitet werden. Zudem müsse sich die Bezahlung der Pflegekräfte verbessern. Auch die Versorgung von Infektionsschutzartikeln und Medikamenten müsse für zukünftige Krisenlagen durch eine beim Bund angesiedelte Epidemiereserve gesichert werden.

Diese Forderungen finden laut den Ergebnissen der forsa-Umfrage auch unter den Bundesbürgern eine Mehrheit. Insgesamt 98 Prozent der Befragten halten eine Krisenvorsorge mit ausreichend Atemmasken und Schutzkleidung für Ärzte und Pflegepersonal für wichtig bzw. für besonders wichtig. Ebenso ordnen 64 Prozent der Befragten die Entwicklung verbindlicher und gemeinsamer Notfallpläne für Epidemien von Bund, Ländern und Gemeinden als besonders wichtig ein. Die Umfrage hatte der DBB selbst in Auftrag gegeben.  

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