NATO-Hilfe gegen Corona

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Ein feldmäßiges Rettungszentrum der Bundeswehr mit zwei Operationssälen als erste chirurgische Einrichtung in der Rettungskette (Foto: BS/Bundeswehr, Jan Pissarek)

Diese Woche hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einer Videokonferenz mit den Verteidigungsministern der Atlantischen Allianz die Unterstützung in der Corona-Pandemie durch die Streitkräfte der 30 Mitgliedsstaaten hervorgehoben.

So hätten schon mehr als 100 Flüge stattgefunden, die medizinisches Personal, Patienten und Ausrüstung transportierten. Zudem hätten sie beim Aufbau von fünf Feldlazaretten geholfen und mehr als 25.000 Behandlungsbetten bereitgestellt.

Alle Bündnispartner, so der Appell des NATO-Generalsekretärs, sollten auch weiterhin ihre verfügbaren Fähigkeiten anbieten. Die Bundeswehr zum Beispiel hat bereits bei Transporten schwerkranker Corona-Patienten aus Italien und Frankreich in deutsche Kliniken unterstützt. Auch bei der Lieferung von Beatmungsgeräte nach Großbritannien war sie aktiv.

Die strategischen Lufttransportkapazitäten der Bundeswehr werden auch für den Transport von Schutzausrüstung nach Deutschland genutzt. So sollen die Frachtmaschinen beispielsweise Ende April wiederholt Material von China nach Deutschland transportieren.

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