Ausfuhr von vier Korvetten an Israel genehmigt

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Wurde im Mai 2019 in Kiel auf den Namen "INS (Israeli Naval Ship) Magen" getauft: die erste Korvette der "Sa'ar-6"-Klasse. (Foto: BS/TKMS)

Der Bundessicherheitsrat hat einen Antrag des Rüstungsunternehmens Thyssen Krupp Marine Systems GmbH (TKMS) über die Lieferung von vier Kriegsschiffen an Israel genehmigt. Das teilte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dem Wirtschaftsausschuss des Bundestags mit.

Vor fünf Jahren hatte Israel einen Vertrag zum Kauf von vier Korvetten der Sa’ar-6-Klasse im Wert von 430 Millionen Euro unterzeichnet. Die Bundesregierung beteiligt sich mit 115 Millionen Euro am Bau, da Deutschland sich als Sicherheitspartner des jüdischen Staates in der Pflicht sieht.

Generalmajor a.D. Dan Harel, Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, betonte in diesem Zusammenhang, dass die neuen Schiffe in erster Linie die strategisch wichtigen Gasfelder vor der Küste des Landes schützen sollten.

TKMS ist der Generalunternehmer für den Bau der Schiffe und lässt sie bei der Werft German Naval Yards Holdings GmbH in Kiel bauen. Deren Hauptwaffensysteme werden allerdings aus israelischer Produktion erst im Heimathafen Haifa eingebaut.

Die “INS Magen” soll nach Abschluss der Bauarbeiten und Tests im ersten Halbjahr dieses Jahres ausgeliefert werden. Die 90 Meter lange Korvette hat eine Wasserverdrängung von rund 1.900 Tonnen. Die anderen drei Schiffe der Baureihe werden im Abstand weniger Monate folgen.

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