Bremen: Arbeitsgericht stellt auf E-Akte um

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"Es ist damit zu rechnen, dass die Corona-Krise zu einem Anstieg der zu bearbeitenden Fälle am Arbeitsgericht führt. Wir hoffen durch die E-Akte dabei auch auf einen Effizienz-Gewinn bei der Bearbeitung", so die Bremer Senatorin für Justiz und Verfassung, Claudia Schilling. (Foto: Senatorin für Justiz und Verfassung Bremen)

Nachdem im Herbst 2019 hat das Verwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen als deutschlandweit erstes Verwaltungsgericht vollständig auf die elektronische Gerichtsakte umgestellt hat, werden nun auch an den ersten drei von zwölf Kammern des Arbeitsgerichts Bremen alle neu eingehenden Vorgänge komplett mittels E-Akte bearbeitet.

Dazu erklärte die Senatorin für Justiz und Verfassung, Claudia Schilling: “In Bremen haben wir schon frühzeitig als eines der ersten Bundesländer mit der ab Anfang 2026 verpflichtenden Umstellung auf die E-Akte begonnen. Die Erfahrungen, die wir dabei als Pioniere machen konnten, zahlen sich jetzt aus, so dass nun am Arbeitsgericht der nächste Schritt erfolgen kann.”

Nach den drei dortigen Pilotkammern sollen in Kürze auch die übrigen neun Kammern des Arbeitsgerichts auf die E-Akte umgestellt werden.

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