Weniger Unfälle im ersten Quartal

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"Auf private Reisen und Besuche zu verzichten, hat zu weniger gefahrenen Kilometern geführt, und das zeigt sich auch in der Unfallentwicklung", so Thomas Strobl (CDU), Innenminister Baden-Württembergs. (Foto: MichaelGaida, pixabay.com)

Die Unfallzahlen in Baden-Württemberg sind im ersten Quartal 2020 um knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Diese Zahlen präsentierte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Baden-Württembergs, Thomas Strobl (CDU).

Im ersten Quartal ereigneten sich auf Baden-Württembergs Straßen insgesamt 56.642 Verkehrsunfälle. Aber auch die Zahl der zu schaden gekommenen Personen sank um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 6.294. Besonders über Ostertage ließ sich ein starker Rückgang der Unfälle verzeichnen. Es ereigneten sich nur 1.815 Unfälle über die Osterfeiertage (Vorjahr: 3.281). Damit konnte man den niedrigsten Wert seit Erhebung der Unfalllage zu Ostern feststellen. Hauptunfallursache sei überhöhte Geschwindigkeit gewesen.

“Die Unfallzahlen sind erheblich zurückgegangen – nicht nur über Ostern, sondern auch im gesamten ersten Quartal 2020. Das ist dem vorbildlichen und disziplinierten Verhalten der Bürgerinnen und Bürger während der Corona-Krise zu verdanken, hat aber auch mit dem milden Wetter im Januar und Februar zu tun“, erklärt Strobl.

Jedoch lässt sich ein uneinheitliches Bild bei Fahrradunfällen verzeichnen. Während die Zahlen der Unfälle mit klassischen Fahrrädern um 2,3 Prozent zurückging, musste man einen Anstieg der Unfälle mit Elektrofahrrädern um 21 Prozent beklagen.

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