Generationen Y und Z setzen auf KI

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Für ein längeres Leben: 54,4 Prozent der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass der Einsatz von KI-Technologien in der Medizin lebensverlängernde Wirkungen haben könnte. (Foto: Kaspersky)

Während ältere Generationen die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) meist mit gemischten Gefühlen begleiten, sind jüngere Bundesbürger deutlich optimistischer gestimmt. Wie eine Studie des Software-Unternehmens Kaspersky herausgefunden hat, sind Millennials und Vertreter der Generation Z mehrheitlich der Auffassung, dass KI einen positiven Schub für das öffentliche Leben bedeuten könnte. Als besonders vielversprechend erscheint ihnen die Rolle, die KI beim Schutz der Umwelt übernehmen könnte.

Grundsätzlich scheinen Millennials und Vertreter der Generation Z, also der in den Neunzigerjahren Geborenen, um einiges aufgeschlossener, wenn es um die Potenziale der Künstlichen Intelligenz geht. Laut einer repräsentativen Studie im Auftrag des Software-Unternehmens Kaspersky, bei der 1.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter von 16 bis 30 Jahren befragt wurden, würde es die überwiegende Mehrheit begrüßen, wenn KI dazu beitrüge, den Klimawandel aufzuhalten. Einer Zustimmung von 60,5 Prozent stehen in dieser Frage lediglich 12,6 Prozent gegenüber, die ihr Einverständnis verweigern. Eine Schlüsselrolle erkennen die Befragten hierbei der intelligenten Stadt, der Smart City, zu. Qualitätssteigerungen erhofft sich die jüngere Generation etwa beim öffentlichen Personen Nah- und Fernverkehr, der infolge zunehmender Automatisierung effizienter werden dürfte. 50,2 Prozent geben dem ihre Zustimmung. Gut 45 Prozent scheinen überdies kein Problem zu haben, in einen selbstfahrenden Bus oder eine Straßenbahn zu steigen. Noch mehr, 51,2 Prozent der Umfrageteilnehmer, sind der Auffassung, dass Smart City-Lösungen wie zum Beispiel intelligente Parksysteme positive Auswirkungen auf das Klima haben. Mit 53,6 Prozent ist man ebenso zuversichtlich, dass logistische Prozesse wie etwa die Paket- oder Essenszustellung durch den Einsatz von Drohnen signifikant erleichtert würden.

Dissens bei Privatsphäre

Weniger Konsens gibt es bei den Themen Sicherheit und Privatsphäre: So stimmen nur 37,2 Prozent der automatischen Gesichtserkennung mittels KI auf öffentlichen Plätzen zu, 26,4 Prozent lehnen dies ab und 25 Prozent zeigen sich unentschlossen. Knapp ein Drittel der Teilnehmer, 30,9 Prozent, ist der Meinung, dass Services und Vorteile der Smart City grundsätzlich nicht auf Kosten der eigenen Privatsphäre gehen dürften. Für 32,8 Prozent ist die Preisgabe eigener Daten kein Problem, 25 Prozent bleiben unentschlossen.  

Einblick in die Studie gibt es hier.

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