Berliner Stadtwerke bauen größtes Windpark-Projekt in der Region

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Ab Anfang kommenden Jahres sollen neun neue Windräder des Herstellers Vestas der Region Berlin/Brandenburg Ökostrom liefern. (Foto: PeterDargatz, pixabay.com)

Die Berliner Stadtwerke haben mit dem Bau eines neun Anlagen umfassenden Windparks in der Nähe des Vorwerks Albertshof bei Bernau begonnen. Damit steigern sie ihre Windanlagenkapazitäten auf das Zweieinhalbfache. Ab Anfang 2021 sollen die Anlagen Ökostrom für fast 31.000 Haushalte liefern.

Mit neun Windrädern und einer Gesamtleistung von gut 31 Megawatt gehört das Projekt zu den aktuell größten Onshore-Neubauvorhaben. Inklusive 110 kV-Netzanschlusses investieren die Stadtwerke in die Anlagen 38,7 Millionen Euro. “Windenergie ist ein zentraler Baustein unseres Energiekonzeptes”, betont Dr.-Ing. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke GmbH. “Mit unseren Windkraftanlagen werden schon heute rund 20.000 Haushalte klimafreundlich mit Strom versorgt. Auch künftig bleiben sie ein wichtiger Schlüssel zum Gelingen der Energiewende.”
 
Berlins Energiesenatorin, Ramona Pop lobt: “Allein dieses Projekt sorgt dafür, dass unser CO2-Fußabdruck um 30.000 Jahrestonnen leichter wird. Die Stadtwerke machen hier einen hervorragenden Job.” Aktuell besitzen die Berliner Stadtwerke vier Windräder und sind an einem regionalen Windpark der EnBW beteiligt. Ihre verfügbare Windleistung beträgt heute 20,4 Megawatt. Ein weiteres Windprojekt mit bis zu drei Anlagen bei Stahnsdorf südlich Berlins befindet sich in der Planung, wie die Stadtwerke GmbH mitteilt.

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