Millionenauftrag

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Südafrikanische Selbstfahrlafette im Kaliber 155 mm vom Typ Denel G6 im scharfen Schuss (Foto: BS/Rheinmetall)

Ein internationaler Kunde hat Rheinmetall mit der Lieferung von Artillerie-Treibladungen beauftragt. Der Ende März an die südafrikanische Rheinmetall Denel Munition (Pty.) Ltd. erteilte Auftrag sieht die Lieferung von mehreren Hunderttausend “Tactical Modular Charges” vor. Sie sollen im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Der Auftragswert liegt bei mehr als 70 Millionen Euro.

Die “Tactical Modular Charges” von Rheinmetall Denel Munition sind zum Verschuss von Artilleriegeschossen im Kaliber 155 mm vorgesehen. Sie sind auf die verwendeten Waffensysteme und Geschosse des Kunden abgestimmt. Ihr modulares Design vereinfacht zudem die Logistik sowie die Handhabung auf mobilen Geschützen. Durch “Barrel-Wear Reducer”-Technologie (BWR) schonen die “Tactical Modular Charges” zum einen das Waffenrohr, zum anderen reduzieren sie dank des “Muzzle-Flash Reducers” (MFR) das Mündungsfeuer. Das trägt zum Schutz vor feindlicher Aufklärung bei.

Im Rahmen eines Testschießens Ende des vergangenen Jahres auf dem Versuchsgelände Alkantpan in Südafrika wurden mehrere neue Höchstreichweiten mit unterschiedlichen Geschützen erzielt. Mit 76 Kilometern erreichte eine G6-Haubitze mit 52 Kaliberlängen den bisher weitesten Schuss mit einem konventionellen 155-mm-Artilleriegeschoss. Eine Waffenanlage der Panzerhaubitze (PzH) 2000 mit 52 Kaliberlängen kam auf 67 Kilometer.

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