NEGZ veröffentlicht neue Kurzstudie zu KI-Potenzialen

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Die neue Studie soll beleuchten, wie Künstliche Intelligenz im Sozialwesen sinnvoll eingesetzt werden kann. (Foto: BS/geralt/www.pixabay.com)

Das Nationale E-Government Kompetenzzentrum, kurz NEGZ, hat die achte Kurzstudie aus seiner Studienförderung “Berichte des NEGZ” veröffentlicht, die sich rund um die Herausforderungen der Digitalisierung des öffentlichen Sektors drehen. Thema der neuesten Veröffentlichung sind die “Potentiale Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von Sachbearbeitungsprozessen im Sozialwesen”.

Konkret werden in der Studie die Potentiale bei der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung von zwei bedeutenden Massenverfahren im Sozialwesen begutachtet: Zum einen bei der Schwerbehindertenfeststellung und zum anderen bei der Eingliederungshilfe. Bei beiden Verfahren könne der Einsatz von KI-Systemen aufgrund ihrer Komplexität sowie der – je nach Fall – großen Mengen verarbeiteter Informationen potenziell erhebliche Effizienzsteigerungen für die Prozessausführung mit sich bringen. Die Autoren der Studie erläutern konkrete Nutzenpotentiale von KI-Techniken und kommen zu dem Schluss, “dass der Einsatz von KI-Verfahren zu einer deutlichen Entlastung des Personals führen kann”, so das NEGZ in einem Statement zur Studie. So sei es möglich, einzelne Arbeitsschritte an KI-Systeme zu übertragen, was es wiederum den Mitarbeitern ermögliche, sich stärker auf jene Prozessschritte zu konzentrieren, bei denen menschlichen Kompetenzen gefordert sind.

Einen Kurzüberblick bietet der Abstract der Studie, die gesamte Studie findet sich hier.

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