Aktionsplan vorgelegt

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Bereits seit Anfang April ist die Waldbrandgefahr in Deutschland sehr hoch. (Foto: 272447 pixabay.com)

Das Innenministerium in Hannover hat einen Aktionsplan zur Waldbrandbekämpfung vorgelegt. Der Plan umfasst sowohl präventive als auch Maßnahmen für den Ernstfall. Es wurden die Vorschläge der vom Innenministerium eingesetzten Waldbrandexpertenkommission aus Vertretern von Feuerwehren sowie Wald- und Forstwirtschaf und die Ergebnisse der Strukturkommission zur Sicherstellung des Brandschutzes in Niedersachsen aufgenommen.

Der Aktionsplan umfasst u.a. eine verbesserte Brandbekämpfung aus der Luft. Dazu beauftragte das niedersächsische Innenministerium die Ausrüstung eines außenlastfähigen Hubschraubers der Landespolizei mit einem Lasthaken und Außenlastbehälter. Zudem sollen neben den Hubschraubern der Polizei und der Bundeswehr auch private Helikopter bei der Brandbekämpfung eingesetzt werden können. Hierfür schreibt das Ministerium einen Vertrag zur Bereitstellung von privaten Hubschraubern aus. Das Land Niedersachsen will außerdem Abrollbehälter mit Geräten und Ausstattung für eine Bodenstation zur Unterstützung der Brandbekämpfung aus der Luft beschaffen und prüft die Beschaffung von geländefähigen Tanklöschfahrzeugen.

Zusätzlich soll auch die Überwachung aus der Luft durch Polizeihubschrauber und den Feuerwehr-Flugdienst verstärkt werden. Die Überwachungsrouten konzentrieren sich dabei besonders auf den Harz. Dies schließt auch Teile von Sachsen-Anhalt ein. Weiter sollen aktualisierte Versionen der digitalen Waldbrandeinsatzkarten für die hochwaldbrandgefährdeten Bereiche Niedersachsens bereitgestellt und weiter ausgearbeitet werden. Schlussendlich sollen auch die Waldbrandbeauftragten sich am BOS-Digitalfunk beteiligen.

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