Corona-App: Telekom und SAP an Bord

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Pläne zur Corona-App nehmen allmählich Form an. Einen konkreten Zeitplan gibt es aber offenbar nicht. (Foto: bohed, www.pixabay.com)

Die Bundesregierung will die App zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung mit der Deutschen Telekom und SAP entwickeln.

Bundeskanzleramt, Bundesinnenministerium und Bundesgesundheitsministerium verkündeten gemeinsam: “Die Corona-App ist ein Projekt der Bundesregierung. Basierend auf einer dezentralen Softwarearchitektur wird angestrebt, sie durch die Deutsche Telekom und die SAP zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.” Herausgeber soll dann das Robert-Koch-Institut sein. Als Berater sollen die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Institut CISPA dabei sein. Um IT-Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten, sollen außerdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber eingebunden werden.

Wann die App fertig sein soll, dazu machte die Bundesregierung keine Angaben. Die Lösung soll auch auf Schnittstellen der Smartphone-Betriebssystemhersteller Google und Apple aufbauen. Diese liegen ebenfalls noch nicht vor. Unklar ist derzeit auch, welche Aufgaben Telekom und SAP im Detail übernehmen sollen. Neben der eigentlichen App-Entwicklung wird aber für den Betrieb eine robuste Serverarchitektur vonnöten sein. Schließlich sollen Abfragen vieler Millionen Nutzer über die dezentralen Server abgewickelt werden.

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