#EUvsVirus: Hackathon endet mit über 2.000 Projekteinreichungen

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Mit reger Beteiligung aus Deutschland ging der europaweite Hackathon #EUvsVirus vergangenen Sonntag zu Ende. (Foto: pixabay.com)

Mit knapp 21.000 Teilnehmern und mehr als 2.150 eingereichten Projektideen, wie man die Folgen des Corona-Virus abschwächen kann, ist der europaweite Hackathon #EUvsVirus vergangenen Sonntag zu Ende gegangen. Bis Donnerstag, den 30. April, soll nun eine 400-köpfige Jury über die besten Vorhaben entscheiden, die daraufhin in die Umsetzungsphase übergehen werden.

“Wir haben mit diesem Projekt ein kleines Stückchen Geschichte geschrieben. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein”, sagt Oliver Brümmer, Gründer und CEO von “The Hackathon Company”, einer der Mitinitiatoren des Online-Events. Knapp 21.000 Teilnehmer, über 2.400 Mentoren, 800 Partner und 380 Freiwillige haben sich am Hackathon #EUvsVirus, der vom 24. bis zum 26. April stattfand, beteiligt. Herausgekommen sind mehr als 2.000 Projektvorhaben, davon wiederum 389 aus Deutschland, das die meisten Einreichungen verzeichnet; dahinter folgen Italien und Spanien mit jeweils 320 bzw. 315 Vorhaben. Eine Vielzahl der deutschen Teams sei bereits im Rahmen des nationalen Hackathons #WirVsVirus aktiv gewesen, konnte durch #EUvsVirus nun aber auf europäischer Ebene skalieren, heißt es vonseiten der Organisatoren.  

Grafik: The Hackathon Company

Entscheidung bis Ende der Woche

“Die nächsten Schritte sind jetzt entscheidend und der Fokus liegt auf der Umsetzung der Projekte. Der Hackathon läuft in einen Matchathon über”, erklärt Isidro Laso, Hauptorganisator und Deputy Head of Innovation Ecosystems in der Europäischen Kommission. Schon am 30. April sollen die Sieger im Rahmen einer Online-Konferenz bekannt gegeben werden. Bis dahin sitzt eine Jury, bestehend aus 400 Mitgliedern unterschiedlicher Expertise, über der Evaluation der Projekte. Im Anschluss gehen die vielversprechendsten Vorhaben in die Umsetzungsphase über, im Rahmen derer sie in Verbindung mit Investoren, Stiftungen und Gesundheitsdienstleistern gebracht werden sollen. Mitverfolgen lässt sich der weitere Prozess auf der neu geschaffenen COVID-Plattform des Europäischen Innovationsrates (EIC).

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