Kaum Notfallpläne in der Öffentlichen Verwaltung

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Die Rathäuser sind in Sorge. Die Gesundheit ihres Personals und die Wirtschaftlichkeit ihrer Haushalte sind in Gefahr. Eine Studie trägt nun Zahlenmaterial von rund 2000 Öffentlichen Verwaltungen zusammen. (Foto: analogicus, pixabay.com)

Die Erfahrungen des ÖD mit Corona sind Gegenstand einer aktuellen Studie des Verwaltungs- und Beschaffernetzwerks (VuBN), der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie der IUBH Internationale Hochschule. Rund 2.000 Öffentliche Verwaltungen haben in ihr Stellung zum Status Quo ihrer Arbeit während der Pandemie bezogen. Das Ergebnis verdeutlicht die Belastungsprobe der Behörden, denn nur 20 Prozent verfügten vor dem Corona-Ausbruch über Notfallpläne. Rund 50 Prozent der Verwaltungsmitarbeiter fühlen sich unzureichend geschützt.

Dennoch habe man für die Gesundheit seines Personals bestmöglich gesorgt. Ob Home Office oder Schichtregelungen, die Flexibilisierung der Arbeit während der Krise wird gewährleistet. Strengere Abstandsregelungen wurden in den Büros eingeführt. Jedoch seien bisher kaum Schutzmasken an die Mitarbeiter ausgegeben worden. Der Kontakt von externen Besuchern wurde auf das Mindestmaß reduziert.

Eine starke Belastung der Haushalte gilt als sicher. Vor allem für größere Finanzierungsvorhaben sei momentan kein Spielraum. Viele Projekte seien deshalb bis auf Weiteres verschoben worden.

Wer mehr über die Studie erfahren möchte, kann das auf der Homepage des VuBN tun.

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