Mit dem 3D-Drucker gegen das Virus

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Ziel der Initiative #MakerVsVirus sei es, schnell und unkompliziert Behelfsequipment zur Verfügung zu stellen. (Foto: DRK-Landesverband Brandenburg e.V.)

Der Landesverband Brandenburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) setzt beim Kampf gegen das Corona-Virus auf die Hilfe von 3D-Drucker. Schon über 200 sogenannten Faceshields oder Gesichtsschilde aus dem Drucker konnte der Landesverband an seine Einrichtungen und Kreisverbände in Brandenburg verteilen.

Die Gesichtsschilde ergänzen die Schutzausrüstung aus Schutzmaske und Brille am Kopf. Sie werden hauptsächlich in den Bereichen eingesetzt, die eine besondere Nähe zum Gesichtsbereich von Personen erfordern. Dies ist vor allem in der Pflege der Fall. Die Schilde, die aus einer 3D-gedruckten Kopfhalterung und einem durchsichtigen Kunststoffschirm bestehen, sind ein Ergebnis der Freiwilligen-Initiative #MakerVsVirus. Die Initiative hatte bundesweit zur Herstellung von Behelfsausrüstung aus dem 3D-Drucker aufgerufen.

“Die Faceshields bieten den Trägern einen zusätzlichen Schutz vor Tröpfcheninfektionen. Als Ergänzung zur Schutzbrille schützen sie nicht nur die Augen, sondern das ganze Gesicht”, so Lee-J. Schumann, Leiter des Einsatzstabs beim DRK-Landesverband Brandenburg.

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