GETEX wird verschoben

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Die eigentlich für den Herbst dieses Jahres vorgesehene Gemeinsame Terrorismusabwehr-Übung GETEX ist wegen der Corona-Krise auf 2021 verschoben worden. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

Eigentlich war sie für den Herbst dieses Jahres geplant. Nun wird die Gemeinsame Terrorismusabwehr-Übung GETEX ins kommende Jahr verschoben. Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

Das bestätigten die neue schleswig-holsteinische Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU) und der Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein der Bundeswehr, Oberst Axel Schneider. Schleswig-Holstein richtet die GETEX aus. Teilnehmen wollen zudem Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland.

Sütterlin-Waack sagte: “Die Eindämmung der Ausbreitung des Virus hat derzeit oberste Priorität. Das gilt für alle Beteiligten. Deshalb werden wir zwar die notwendigen Planungen fortsetzen, die Übungsdurchführung nun aber nach 2021 verschieben.” Und Oberst Axel Schneider ergänzte: “Derzeit liegt der Fokus auf der Bewältigung der Pandemie und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dies ändert nichts an der Wichtigkeit der Übung GETEX, sowohl für das Zusammenwirken der eingesetzten Kräfte als auch für die Zusammenarbeit der beteiligten Ministerien.”

Die GETEX war seit mehreren Monaten intensiv durch die beteiligten Bundesländer, das Bundesinnenministerium (BMI), das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) sowie verschiedene Bundeswehrdienststellen vorbereitet worden. Die Federführung hatte dabei die schleswig-holsteinische Landespolizei inne.

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