In der Krise eine helfende Hand

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"Dies ist nicht die Stunde der Rechnungshöfe, vielmehr hat die gemeinsame Bewältigung der Krise jetzt Vorrang", sagt der Präsident des LRH Kay Barthel. (Foto: @LRH)

Mit der Corona-Soforthilfe versucht Sachsen-Anhalt, der angeschlagenen heimischen Wirtschaft bei der Überbrückung akuter Liquiditätsengpässe unter die Arme zu greifen. Doch kommen die Behörden bei der Bearbeitung von Hilfsanträgen aufgrund des Andrangs kaum hinterher. Um sie zu unterstützen, stellt der Landesrechnungshof ab heute vorübergehend Personal zur Verfügung.

Während der Corona-Pandemie gelte es, zusammenzustehen und gemeinsam an der Bewältigung der vielfältigen Probleme zu arbeiten, sagt Rechnungshofpräsident Kay Barthel. Hilfsprogramme hätten derzeit höchste Priorität. Um den betroffenen Behörden – allen voran dem Landesverwaltungsamt und der Investitionsbank – bei der Bearbeitung von Anträgen unter die Arme zu greifen, hat der Landesrechnungshof Sachsen-Anhalt seine Unterstützung angeboten. Seit Anfang der Woche stehen der Landesregierung 18 freiwillige Prüfer des Hauses zur Verfügung.

“Dies ist nicht die Stunde der Rechnungshöfe”, so Barthel, “vielmehr hat die gemeinsame Bewältigung der Krise jetzt Vorrang. In den genannten Behörden wird jede helfende Hand benötigt. Deshalb gilt mein besonderer Dank den Kolleginnen und Kollegen aus unserem Haus, die sich freiwillig für diese Aufgabe gemeldet haben.“ 

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