Vorsicht, Betrug!

0
900
In mehreren Bundesländern kam es im Rahmen von Corona-Soforthilfen bereits zu kriminellen Handlungen. (Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die Hamburger Polizei warnt vor einer möglicherweise neu aufkommenden Betrugsmasche im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe. In der Hansestadt seien erste Einzelfälle betrügerischer E-Mails bekannt geworden, die den Anschein erwecken, durch die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) versendet worden zu sein. In den Nachrichten finden sich Bezüge zu vermeintlich gezahlten Corona-Soforthilfen.

Angehängt sind zwei echt wirkende PDF-Dokumente, mit denen die Betrüger u.a. versuchen, persönliche Daten abzugreifen. In dem Anschreiben werden die Betroffenen zudem aufgefordert, einen bereits erhaltenen Zuschuss teilweise oder vollständig zurückzuzahlen. Versandt wurden die betrügerischen Mails offenbar wahllos. Absender dieser betrügerischen Nachrichten ist die E-Mail-Adresse corona-zuschuss@ifb-hh.de.com. Die Polizei rät dringend davon ab, auf die Nachrichten zu antworten. Vielmehr sollte Strafanzeige erstattet werden.

Auch in anderen Bundesländern hatte es Betrugsversuche im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen gegeben. Ermittelt wurde unter anderem in Nordrhein-Westfalen und beim Landeskriminalamt (LKA) Berlin. Gleiches gilt für Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Sachsen. Verdachtsfälle gibt es auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here