BDLI und GIFAS fordern europäischen Rettungsplan wg. Corona

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Éric Trappier (r.) und die französische Verteidigungsministerin Florence Parly im Dassault-Pavillon auf dem "Salon aéronautique du Bourget" 2019 (l. General Philippe Lavigne, Generalstabschef der französischen Luftwaffe) (Foto: BS/Portugall)

Die Präsiden des BDLI (Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.) und des französischen Partnerverbandes GIFAS (“Groupement des industries françaises aéronautiques et spatiales”) sind heute zu einer virtuellen Sitzung zusammengekommen. Sie wurde gemeinsam von Dirk Hoke, Präsident des BDLI und CEO von Airbus Defence and Space, sowie Éric Trappier, Präsident des GIFAS und CEO von Dassault Aviation, geleitet.

Im Vordergrund stand die Bewertung der gegenwärtigen Situation der deutschen und französischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Diese steht aufgrund der eingebrochenen Nachfrage nach Flugzeugen und Dienstleistungen durch die COVID-19-Pandemie vor bisher nie dagewesenen Herausforderungen. Ziel dieser Sitzung war die Festlegung gemeinsamer Maßnahmen, die zur Erholung der europäischen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie ergriffen werden müssten.

Hoke und Trappier hoben in einer Zeit, in der Budget- und Souveränitätsfragen von großer Bedeutung seien, die Notwendigkeit einer starken Unterstützung auf europäischer Ebene in der Verteidigung und Raumfahrt hervor.

“Diese Krise ist eine Chance, unser nachdrückliches Engagement in der zivilen Luftfahrt, der Verteidigung und auch der Raumfahrt zu bekräftigen”, sagte der Präsident von GIFAS. “Frankreich und Deutschland sind die beiden Länder, die in der Luft- und Raumfahrt weltweit am engsten zusammenarbeiten”, ergänzte der BDLI-Präsident. Es gehe angesichts der Corona-Krise um “eine starke Botschaft an Europas politische Entscheidungsträger” für eine nachhaltige Unterstützung dieser Industrie.

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