KI als Motor der Inklusion

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Die mitdenkende Stadt verbessert das Leben der Bürgerinnen und Bürger. Wirtschaft und Kommunen ziehen dort an einem Strang, um generationenübergreifende Stadtentwicklung virtuell zu realisieren. (Screenshot: BS/Harbeke)

Marco Richardson ist CEO und Gründer der inlusify AG – einem Unternehmen, das intuitive IT für die Stadt oder das Dorf der Zukunft kreiert. Auf dem Grünen Sofa, beim Digitalen Staat Anfang März, sprach der IT-Experte mit dem Chefredakteur des Behörden Spiegel, R. Uwe Proll über seine Vision der Smart City.

Die KI-Anwendungen stellen menschliche Aspekte in den Vordergrund. Sie sollen der Bevölkerung einen konkreten Nutzen bringen. Durch Digitalisierung wird Inklusion vorangetrieben. Marco Richardson räumt im Interview mit einem Vorurteil zur KI auf: “Es geht bei unserer KI nicht um die Überwachung von Personenströmen oder Face Tracking wie in totalitären Staaten. Man kann mit ihr auch viele gute Dinge bewirken.”

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Virtuelle Räume der Interaktion

Die Inclusify AG schafft mit ihrer Software Räume der Interaktion und bringt Wirtschaft und Kommunen zusammen, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger jedweden Alters und Befähigung durch ein inklusives Wertemodell zu verbessern.

Körperlich beeinträchtigte Menschen können vor allem von intelligenten virtuellen Stadtplänen profitieren, wie Richardson betont: “Dank KI wird die Barrierefreiheit in einer Stadt oder einem Dorf erhöht. Körperlich Beeinträchtigte können sich den sichersten und bequemsten Weg anzeigen lassen, damit sie auf kein unüberbrückbares Hindernis stoßen.”

Auch im Tourismus werden dank intelligenter Produkte neue Zugänge geschaffen. Dort, wo viele Kulturen aufeinandertreffen, kann KI Sprachhürden abbauen. Ob im Tourismus oder im Alltag: Die mitdenkende Stadt sei in allen Lebenslagen ein hilfreiches Tool.

Video-Rückblicke auf den Digistaat

Auf dem Grünen Sofa wurden Digitalisierungsexperten aus Politik, Verwaltung, Industrie und Wissenschaft Anfang März interviewt. Jeden Mittwoch wird nun auf der Behörden Spiegel-Homepage und dem YouTube-Kanal ein weiterer Clip zu sehen sein. Auch auf den sozialen Medien des Behörden Spiegel werden die Inhalte aufgegriffen.

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