Mehr Geld für den sächsischen Katastrophenschutz

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Der Freistaat Sachsen hatte die Haushaltsmittel im Doppelhaushalt 2019/2020 für die finanzielle Unterstützung des Katastrophenschutzes deutlich erhöht. (Foto: nattanan23, pixabay.com)

Der Freistaat Sachsen stellt Landkreisen, kreisfreien Städten und den Rettungszweckverbänden (RZV) rund zwei Millionen Euro zusätzlich für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Mit dem Geld soll die Errichtung und Sanierung von Gebäuden, die zur Unterbringung von Katastrophenschutzeinheiten der privaten Hilfsorganisationen genutzt werden, finanziert werden. In den kommenden Jahren soll die finanzielle Unterstützung dafür verstetigt werden.

Das Geld wird aus dem laufenden Doppelhaushalt 2019/2020 zur Verfügung gestellt. Dafür änderte das Kabinett in Dresden die Richtlinien des Innenministeriums über die Gewährung von Zuwendungen für die Mitwirkung im Katastrophenschutz. Die geänderte Richtlinie tritt Anfang Juni in Kraft. Die Landkreise, kreisfreie Städte und RZV bekommen einen Festbetrag von 1.273 Euro pro Quadratmeter anerkannter Nutzfläche für den Bau, die Sanierung sowie für Aus- und Umbaumaßnahmen von Gebäuden für die Katastrophenschutzeinheiten gewährt. Der Festbetrag richtet sich nach den Regelungen der Richtlinien der Feuerwehrförderung.

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