Strategien zum Schutz vor Ransomware

0
637
(Foto: Pete Linforth, pixabay.com)

Digitalisierung ist auch für Behörden ein zentrales Thema, von der öffentlichen Verwaltung über Bürger-Services bis in die Schulen. Dabei müssen immer mehr, gerade auch personenbezogene Daten verwaltet und abgesichert werden. Zudem sind die Herausforderungen hier besonders hoch, angefangen beim Datenschutz über unterschiedliche Compliance-Auflagen und Risikomanagement bis hin zu Fachkräftemangel und Haushaltskontrolle. In den letzten Monaten wurden öffentliche Institutionen vermehrt Opfer von Ransomware-Attacken, denn die besondere Sensibilität der Daten und öffentlichen Infrastrukturen, aber auch IT-Schwachstellen machen sie zu einem lukrativen Angriffsziel. Nicht selten mussten Krankenhäuser, Universitäten, Justizbehörden oder Stadtverwaltungen auf einen Notbetrieb umstellen oder nahmen ihre IT zeitweise komplett vom Netz.

Das wird sich in Zukunft nicht ändern – im Gegenteil: Eine Studie von Cybersecurity Ventures prognostiziert, dass 2021 alle 11 Sekunden eine Organisation von Hackern angegriffen wird. Es stellt sich also nicht die Frage, ob eine Organisation Opfer einer Cyber-Attacke wird, sondern wann – und wie gut sie darauf vorbereitet ist.

Datenverluste, verschlüsselte Daten, Lösegeldforderungen – das muss nicht sein, wenn entsprechende Sicherungsmechanismen funktionieren. Lösegeld zu bezahlen sollte keine Option sein, denn dadurch wird Malware-as-a-Service weiter befeuert und es besteht nie die Sicherheit, dass Daten unversehrt entschlüsselt werden. Das Gebot der Stunde heißt zuverlässiges Backup. Unwirtschaftlich, bindet Ressourcen? Diese Vorurteile sind überholt. Datensicherung kann heute effizient organisiert und automatisiert werden – eine Investition in die Zukunft. Der IT-Dreisatz lautet: Backup, Replikation und Disaster Recovery. Diese Aufgabenbereiche als Einheit betrachtet, bilden die Basis für zuverlässigen Datenschutz, Datensicherheit und Datenmanagement. Aber Cyber-Kriminelle greifen auch gerne Backup- und Archivdaten an. Viele IT-Abteilungen betrachten sie nicht als Produktivdaten und so wird ihre Absicherung gerne einmal übersehen. Doch es gibt es Strategien, damit auch Backups nicht zum Einfallstor für Schadsoftware werden.

Im Webinar „Drei ultimative Strategien zum Schutz vor Ransomware“ erfahren Sie die Möglichkeiten einer umfassenden Lösung für Datensicherung und grundlegende Strategien, die Sie ohne großen Aufwand direkt umsetzen können. Dazu gehören z. B.:

  • die 3-2-1-Regel, Air Gap-Backups und Zugriffsrichtlinien
  • Mythen & Fakten rund um das Thema Ransomware sowie Risiken, die Sie ernst nehmen sollten
  • Nutzung moderner Backup-Technologien für die direkte Überprüfung auf Schadsoftware und die Vorteile so genannter „immutable backups“

Das Webinar, organisiert vom Behördenspiegel, findet statt am 17. Juni 2020, um 10.00 Uhr (siehe unten beim ausklappbaren Menü).

Melden Sie sich an und erfahren Sie, wie Ihre Behörde und ihre sensiblen Daten sich bestmöglich vor Schadsoftware schützen können.

Der Autor des Gastbeitrags ist Marc Heuser, Systems Engineer bei der Veeam Software GmbH.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here