Ausbildung in der Krise – aber wie?

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(© BS/privat)

Die Corona-Pandemie erfordert massive Veränderungen im Ausbildungsbetrieb des Katastrophenschutzes. Wenn auch hier die Abstandsregeln von 1,5 Metern eingehalten und die Teilnehmerzahlen der Größe der Räumlichkeiten anpasst werden, ist das analog zum Schulbetrieb theoretisch kein großes Problem. Bei der praktischen Ausbildung und bei Übungen gibt es jedoch keine Möglichkeit, die 1,5-Meter-Regel konsequent einzuhalten – erst recht nicht bei den Einsätzen.

Es bleiben der Mundschutz, die Einmalhandschuhe und weitere Maßnahmen. Trotz allem bleibt ein gewisses Restrisiko, dass sich Einsatzkräfte untereinander anstecken. Was bleibt, ist die Einschränkung von Ausbildungen und Kameradschaftsabenden, soweit sie nicht zwingend erforderlich sind. Eine komplette Einstellung dieser Aktivitäten wird jedoch nicht möglich sein, ohne die Einsatzfähigkeit zu schmälern.

Albrecht Broemme war als Landesbranddirektor Leiter der Berliner Feuerwehr (1992-2006) und anschließend Präsident des THW (2006-2019).

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