Best Practice Schul-WLAN

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Benedikt Wieschhörster ist stellv. Schulleiter am St. Ursula Gymnasium in Dorsten und arbeitet dort an der Digitalisierung der Schule. (© BS/privat)

Am Dorstener St. Ursula Gymnasium wurde schon früh mit dem strukturierten Aufbau einer digitalen Infrastruktur begonnen. Der stellv. Schulleiter Benedikt Wieschhörster berichtet über seine Erfahrungen bei der Digitalisierung der Schule.

 Aktuell bestimmen auch bei uns virtuelles Unterrichten und das Bereitstellen von digitalem Lehrmaterial den Schulalltag. So wird nun deutlich wie wichtig die Digitalisierung auch im Bildungsbereich ist.

In der Schulleitung arbeiten wir deshalb gemeinsam mit dem Lehrerkollegium an einer verstärkten Verzahnung des digitalen und physischen Unterrichtsraums, um uns der neuen Lage optimal anzupassen. Grundlage dafür ist die digitale Infrastruktur unserer Schule. In einer ersten Phase konnten wir schnell erste Maßnahmen gemeinsam umsetzen. Jetzt geht es darum auch langfristig Lösungen zu schaffen, die die Unterrichtsqualität weiter erhöht. Unsere Erfahrungen und Gespräche mit anderen Schulen und Schulträgern zeigen uns dabei, dass wir bisher auf die richtigen Lösungen gesetzt haben.

Bei der WLAN Vernetzung haben wir uns früh für eine Schullösung entschieden. Sie bietet spezielle Schulfunktionen, die gerade von unserem Lehrerkollegium sehr geschätzt werden. Damit kann der Lehrer zum Beispiel im Unterricht die Internetfreigabe der Schüler steuern. Zwar können Schüler immer unsere Kommunikations- und Schulapp nutzen, ein weitergehender Internetzugang mit den eigenen Endgeräten ist aber nur im Unterricht nach Freigabe durch den Lehrer möglich. So sorgen wir für eine zielgerichtete Nutzung und schonen unsere aktuell noch nicht ganz so starke Internetanbindung. Darüber hinaus bietet das System aber auch die notwendige Professionalisierung. So ist es durch das Hosting in Deutschland datenschutzkonform nach DSGVO und bietet die Leistungsstärke von Unternehmenslösungen. Durch die Expertise unseres Partners endoo ließ es sich außerdem unkompliziert auf unsere Anforderungen anpassen.

Während des nun laufenden Betriebs haben wir heute außerdem keinerlei Aufwände mit Wartung und Entstörungen. Dafür sorgt der integrierte „digitale Systemadministrator“. Das spart uns nicht nur viel Zeit, sondern auch Kosten, die bei anderen Schulträgern mit Lösungen aus dem Unternehmensumfeld zum Beispiel durch Supportaufgaben anfallen.

Das WLAN bindet so bei uns keine wertvollen IT-Kenntnisse. Im Gegensatz zu anderen Schulen können wir daher diese Ressourcen ganz für die Gestaltung des „neuen Schulalltags“ einsetzen.

Der Autor des Gastbeitrags ist Benedikt Wieschhörster, stellv. Schulleiter am St. Ursula Gymnasium in Dorsten.

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