Waldbrandschutzkonzept angenommen

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Das Konzept hatte eine Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) unter Federführung der Staatskanzlei in Schwerin erstellt. (Foto: 272447, pixabay.com)

Erhöhte Waldbrandgefahr und extreme Trockenheit aufgrund des Klimawandels begleiten die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern schon länger. Die Landesregierung in Schwerin hat nun deswegen einem neuen Waldbrandschutzkonzept zugestimmt.

Das Waldbrandkonzept sieht u. a. vor, die Ausgaben für den präventiven Waldbrandschutz auf über drei Millionen Euro zu erhöhen. Mit diesem Geld sollen Rettungswege gebaut sowie mehrere Kamerastandorte installiert werden. Ebenso soll zusätzliches Einsatzgerät wie Fahrzeuge des Typs LF 20 und Drohnen beschafft werden. Zudem kauft die Landesregierung zwei Hochleistungspumpen mit Schlauchleitungen für rund zwei Millionen Euro.

Gefahr durch Bombenblindgänger

Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern können für die Einsatzkräfte der Feuerwehren besonders gefährlich sein, da rund 60.000 ha der 558.000 ha Waldfläche des Bundeslandes kampfmittelbelastet sind. Deshalb erhöht das Land die Mittel für die Kampfmittelräumdienste auf 1,5 Millionen Euro jährlich. Zudem erhält Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 146 Millionen Euro für die Erkundung und Räumung von Kampfmitteln auf Bundesflächen im Land. Grundlage dafür bildet eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

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