Untersuchungsfristen verlängert

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Feuerwehrkräften wird dringend geraten, schon jetzt Termine für die Nachuntersuchung zur Feststellung der Eignung von Atemschutzgeräteträgern zu vereinbaren. (Foto: BS/Klawon)

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie verlängerte die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen die Fristen für die medizinische Untersuchung G 26.3, die Nachuntersuchungen zur Feststellung der Eignung von Atemschutzgeräteträgern, bis zum 30. September 2020. Eine Überschreitung der Untersuchungsfrist kann unter bestimmten Voraussetzungen toleriert werden.

Eine Einsatzkraft soll bei einer Überschreitung der Frist nur dann zum Einsatz kommen, wenn der Leiter der Feuerwehr keinerlei Zweifel an der gesundheitlichen Eignung der Einsatzkraft hat, die vergangene Untersuchung positiv verlaufen ist, die Atemschutzausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde und die Untersuchung nur pandemiebedingt ausgefallen ist. Die Regelung gilt jedoch nicht für Einsatzkräfte, die schon vor dem 1. März wegen einer fehlenden Untersuchung nicht in den Einsatz durften. Trotz der Fristverlängerung werden die Feuerwehren angehalten, möglichst nur Einsatzkräfte mit gültiger Eignungsuntersuchung einzusetzen.

Ebenso können Atemschutzträger, die aufgrund der Pandemie die Wiederholungsübungen in einer Atemschutzübungsstrecke nicht absolvieren konnten, weiterhin im Einsatz tätig werden. Jeder Träger muss nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 7 innerhalb von zwölf Monaten so eine Wiederholungsübung absolvieren. Die betroffenen Kräfte sind trotzdem dazu angehalten, bereits jetzt Termine für die medizinische Untersuchung G 26.3 als auch für die Wiederholungsübung in der Teststrecke zu vereinbaren.

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