Bedrohungen per E-Mail abwehren

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Emotet-Angriffe via E-Mail entwickeln sich ständig weiter. Eine Sandbox verhindert, dass die Malware im System Schaden anrichten kann. (Grafik: Muhammad Ribkhan, pixabay.com)

„Emotet“ beherrscht seit Monaten die Nachrichten. Zu den Opfern gehören auch immer wieder öffentliche Einrichtungen: Kliniken, Stadtwerke, Hochschulen, Gerichte, Stadtverwaltungen. Cyber-Attacken trafen in 2020 schon zahlreiche Städte, darunter Berlin, Potsdam, Frankfurt am Main, Bad Homburg, Ludwigshafen. Kommunen verfügen über eine Vielzahl schützenswerter persönlicher Informationen, und werden damit zur Zielscheibe von Angreifern.

Die Emotet-Angriffswelle ist besonders zerstörerisch, da sie mehrere Malware-Arten kombiniert, sich mit ausgefeilten Methoden weiterverbreitet und im letzten Schritt eine Ransomware nachlädt, welche die Systeme der Angriffsopfer verschlüsselt.

Ransomware stellt eine der größten Cyberbedrohungen für Behörden und Unternehmen dar. Trend Micro blockierte im Jahr 2019 weltweit über 61 Millionen Angriffe mittels solcher Erpresser-Software. Damit nahm die Zahl der Bedrohungen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 Prozent zu.

Über 90 Prozent der Angriffe via E-Mail

Der bedeutendste Einfallsvektor, über den solche Angriffe in IT-Systeme gelangen, sind seit vielen Jahren E-Mails. Über 90 Prozent aller Cyberbedrohungen, die Trend Micro im vergangenen Jahr blockierte, erreichten Unternehmen und Behörden mittels bösartiger E-Mails. Um solche Angriffe abwehren zu können sind neben Mitarbeiter-Schulungen vor allem zeitgemäße technische Schutzmaßnahmen nötig.

Dabei stellt Sandboxing eine der wirkungsvollsten Technologien dar und entspricht dem Stand der Technik für Mail-Security. Bei einer Sandbox handelt es sich um einen vom restlichen System abgeschotteten Bereich, in dem Software geschützt ausgeführt werden kann. Damit lässt sich das Verhalten eines Programms beobachten, ohne die restliche Systemumgebung zu gefährden. Insbesondere ist die Sandbox in der Lage, URLs in einer E-Mail zu öffnen und eventuelle Inhalte wie Dateien herunterzuladen, auszuführen und die Auswirkung auf das Betriebssystem zu prüfen.

Mehr erfahren im Webinar

Wie Sie sich wirksam vor aktuellen Bedrohungen via E-Mail schützen können, erfahren Sie in unserem Webinar am Dienstag, 23.6. um 10 Uhr. Dort werden wir folgende Themen im Detail behandeln:

  • Wie schaffen es diese Angriffe an der bestehenden Verteidigung vorbei?
  • Weshalb waren besonders Unternehmen der Öffentlichen Hand und Kommunalbehörden betroffen?
  • Was macht „Emotet“ so gefährlich?
  • Wie können Sie schädliche E-Mails mithilfe von lokalen Sandboxing-Lösungen frühzeitig erkennen und abwehren?Hier

Hier geht es zur Anmeldung – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Der Autor des Gastbeitrags ist Marco Wienrich, Major Account Manager Public & Government bei Trend Micro.

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