Regelwerk für Drohnen geplant

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Im Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ) entsteht ein sogenanntes "Living Lab", in dem mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr entwickelt werden. (Foto: BS/Klawon)

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ) planen ein gemeinsames Regelwerk für den Umgang mit Drohnen in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Das geplante Regelwerk soll u. a. technische Standards, Leitfäden für die Beschaffung und Vorgaben zu Schulungen von Einsatzkräften mit Drohnen umfassen. Zudem sollen in dem Werk auch Handlungsempfehlungen benannt werden, welche Drohnen zu welchem Einsatzzweck verwendet werden sollten. Besonderes Augenmerk müsse auf das Thema Sicherheit gelegt werden, so der Präsident des Expertennetzwerks für Schutz, Rettung und Sicherheit der vfdb, Dirk Aschenbrenner, und der DRZ-Geschäftsführer, Robert Grafe. Dies betrifft den Einsatz von Drohnen in der Nähe von Flughäfen oder Rettungshubschraubern am Unglücksort. „Hier muss es ebenfalls präzise Regeln und vor allem Kommunikation geben“, fordert Grafe.

Das DRZ ist ein Projekt zum Aufbau eines Kompetenzzentrums für die Entwicklung von Drohnen, an dem sich u. a. die vfdb und das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR) der Feuerwehr Dortmund beteiligten. Das Projekt befindet sich zurzeit in der ersten Phase und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das IFR übernimmt dabei die Koordinierung.

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