Konzept zur Neuverteilung präsentiert

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Im Zuge des Stellenkonzept "Die Bayerische Polizei 2025" werden zahlreiche Beamtenstellen im Freistaat neu verteilt. (Foto: BS/Bayerisches Innenministerium )

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat zusammen mit Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauerdas Konzept zur Neuverteilung aller ab 2023 zur Verfügung stehenden 37.786 Stellen für Beamte der Bayerischen Polizei vorgestellt. Es trägt den offiziellen Titel Stellenkonzept “Die Bayerische Polizei 2025”.

Damit sei man bestmöglich für die künftigen Herausforderungen gewappnet, so der Münchner Ressortchef. Denn, so Herrmann: “Wir schaffen von 2010 bis 2023 5.725 zusätzliche Polizeistellen.” Mit dann insgesamt mehr als 45.000 Beamten, Beamten in Ausbildung sowie Tarifbeschäftigten werde der höchste Personalumfang in der Geschichte der Bayerischen Polizei erreicht. Bereits bis Ende 2025 kann der Großteil der auf den neuen Stellen eingestellten Polizisten nach Ausbildungsende den Dienst antreten. Bis dahin soll auch die Zuweisung der Stellen an die Verbände der Bayerischen Polizei abgeschlossen sein. “Diese Stärkung wird insbesondere der Polizeipräsenz vor Ort zugutekommen”, zeigte sich Herrmann überzeugt.

Die 37.786 Beamtenstellen werden nach einem belastungsorientierten Schlüssel an die einzelnen Polizeiverbände neu verteilt werden. So wird etwa das Polizeipräsidium Oberbayern Nord 2025 3.041 Stellen umfassen. Das entspricht seit 2010 dann einem Zuwachs um 760 Stellen. Beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd werden es 2.680 Stellen sein (+378) und beim Polizeipräsidium München 6.006 (+704). Die Bayerische Bereitschaftspolizei wird dann 5.217 Stellen umfassen (+392) und das Landeskriminalamt 1.427 (+392).

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