Digitalisierung verlangt nach Transparenz

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Ministerpräsident a. D., Professor Dr. Roland Koch, sprach sich auf dem Grünen Sofa für ein Digitalministerium aus – vorausgesetzt es sei mit den notwendigen Kompetenzen gegenüber den anderen Ministerien ausgestattet. (Screenshot: BS/Harbeke)

Der ehemalige Ministerpräsident des Landes Hessen, Prof. Dr. Roland Koch, tauschte sich auf dem Grünen Sofa des Digitalen Staates mit Behörden Spiegel-Chefredakteur R. Uwe Proll aus. Es ging um epochemachende Veränderungen, die die Digitalisierung in Staat und Gesellschaft anstößt.

Vor allem Transparenz und Bürgerpartizipation seien unverzichtbare Faktoren, um die Demokratie zu sichern. Denn in den Händen von Autokratien und Diktaturen sei Digitalisierung im Hinblick auf Überwachung und Restriktion ein scharfes Schwert.

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Damit die Bürger das Vertrauen in die staatlichen Strukturen nicht verlören, müssten sie von Beginn an eingebunden werden, so Koch: “Der Staat hat eine Bringschuld. Er muss den Bürger darüber informieren, was mit seinen Daten geschieht.”

Datenschutz und digitale Souveränität müssten eingehalten werden, um rechtliche Standards bei der Digitalisierung auch in Zukunft auf hohem Niveau zu erfüllen. Es komme auf eine Werteordnung an, um die es zu kämpfen gelte.

Video-Rückblicke auf den Digistaat

Auf dem Grünen Sofa wurden Digitalisierungsexperten aus Politik, Verwaltung, Industrie und Wissenschaft Anfang März interviewt. Jeden Mittwoch wird nun auf der Behörden Spiegel-Homepage und dem YouTube-Kanal ein weiterer Clip zu sehen sein. Auch auf den sozialen Medien des Behörden Spiegel werden die Inhalte aufgegriffen.

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