Wasserrettung in Schleswig-Holstein geregelt

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"Ich bin sehr froh, dass wir ganz offensichtlich eine pragmatische Lösung für das lange währende Problem gefunden haben. Ich danke der DGzRS ausdrücklich für ihre zuvor erklärte Bereitschaft zur Übernahme der Koordinierung", so Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack zur getroffenen Regelung. (Foto: analogicus, pixabay.com)

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wird zukünftig die Koordinierung der Wasserrettung an der Nord- und Ostseeküste von Schleswig-Holstein in nichtkommunalen Gewässern übernehmen. Darauf verständigten sich die DGzRS und das Innenministerium von Schleswig-Holstein.

Nach der Vereinbarung soll die DGzRS die Wasserrettung mit eigenen Einheiten durchführen. Sind keine Einheit der Gesellschaft in der Nähe oder Boote von anderen Organisationen, wie der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) oder der Feuerwehr, schneller vor Ort, kann die Seenotleitung Bremen der DGzRS als Rettungsleitstelle See im Rahmen der Amtshilfe andere Organisationen beauftragen.

Die neue Regelung biete für alle Beteiligten wesentlich mehr Sicherheit. “Rettung auf See unterliegt ihren sehr eigenen Besonderheiten. Es geht nicht darum wer rettet, sondern wer am schnellsten retten kann. Hierzu bedarf es für alle Rettungsorganisationen Handlungssicherheit – möglichst einfacher und einheitlicher Regelungen im gesamten Bundesland”, so DGzRS-Geschäftsführer Kapitän Udo Helge Fox.

Diese Regelung gilt jedoch nur für die Küstengewässer. Für die Binnengewässer von Schleswig-Holstein sei das Innenministerium jedoch in Gesprächen mit den Hilfsorganisationen für eine landeseinheitliche Lösung.

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