Berliner Hilfsorganisationen bitten um Unterstützung

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Hilfsorganisationen in Berlin geraten durch die zusätzliche Belastung in Corona-Krise unter Druck. (Foto: Martin Jäger, www.pixelio.de)

In einem gemeinsamen Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), wandte sich die Arbeitsgemeinschaft der Berliner Hilfsorganisationen und bat um schnellstmögliche Unterstützung. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bestehend aus den Berliner Landesverbänden des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), des Malteser Hilfsdienstes (MHD) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sehen sich durch die Corona-Krise einer finanziellen Mehrbelastung gegenüber.

Die Hilfsorganisationen würden in der Corona-Krise eine Vielzahl an Aufgaben zusätzlich leisten. Diese Aufgaben umfassen die Bereitstellung von ehrenamtlichen Rettungswagen, die Ausgabe von Schutzmasken, die Übernahme von Telefon- und Einkaufsdiensten sowie Bereithaltungen im Katastrophenschutz Dazu kämen weitere hohe Ausgaben für die Beschaffungen von Hygienematerial und Infektionsschutzausrüstung. Zudem klagen die Landesverbände über den vollständigen Wegfall von Einnahmen aus Sanitätseinsätzen und Ausbildungsangeboten. Die Organisationen rechnen mit Mehraufwendungen von über einer Million Euro.

Die Arbeitsgemeinschaft bittet deshalb in dem Brief um eine zusätzliche finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin. Die ersten Unterstützungsleistungen könnten durch die Ausschüttung der bereits bewilligten Haushaltsmittel für den Katastrophenschutz aus dem Doppelhaushalt 2020/2021 erbracht werden.

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