BVA Digital2022: Digitalkompetenz kommt von Disziplin

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BVA-Präsident Christoph Verenkotte stellte beim Digitalen Staat (Screenshot: BS/Harbeke)

Der Präsident des Bundesverwaltungsamtes (BVA), Christoph Verenkotte, schilderte dem Chefredakteur des Behörden Spiegel, R. Uwe Proll, die Transformation seines Amtes zu einer agilen Behörde. Auf dem Grünen Sofa, beim Digitalen Staat 2020, ging er auf das Herzstück der Digitalisierung in seinem Haus ein: Die Agenda Digital2022.

Einer der wesentlichen Bausteine, auf die Verenkotte zu sprechen kam, ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI): “Selbstlernende Systeme optimieren die internen und externen Arbeitsprozesse im BVA. Es sind hilfreiche Tools, die sukzessive in unsere Organisation implementiert werden.”

Außerdem ging Verenkotte auf Basics wie Datenanalytik und Digitale Kompetenz ein, die ebenfalls gewichtige Bestandteile der BVA Agenda Digital2022 ausmachen.

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Mehr Agilität in die Behörde bringen

Starre hierarchische Strukturen, die die Ämter bis heute oft kennzeichnen, müssten durch Flexibilisierung durchbrochen werden. Agile Behörden setzen sich Zwischenziele, arbeiten übergreifender, tauschen sich kreativer aus. So auch im BVA, das von der Software-Entwicklung für sein Prozessmanagement viel gelernt habe: “Flexibilität heißt nicht Laisser-faire. Das müssen viele erst noch lernen. Die neuen Technologien helfen uns, die Abläufe effizienter zu gestalten.”

Motivation ist das A und O

Um den digitalen Fortschritt dynamisch zu meistern, brauche es “disziplinierte Mitarbeiter, die willens sind, diesen Weg mitzugehen”, betont der Präsident. Wegen unterschiedlicher Altersstrukturen im BVA sei dies jedoch nicht immer leicht: “Man muss seine Mitarbeiter vom Nutzen der Digitalisierung überzeugen. Das ist dann auch eine Frage der Zielgruppe. Jüngere Arbeitnehmer hiervon zu begeistern ist sicherlich einfacher als ältere Semester.”

Video-Rückblicke auf den Digistaat

Auf dem Grünen Sofa wurden Digitalisierungsexperten aus Politik, Verwaltung, Industrie und Wissenschaft Anfang März interviewt. Jeden Mittwoch wird nun auf der Behörden Spiegel-Homepage und dem YouTube-Kanal ein weiterer Clip zu sehen sein. Auch auf den sozialen Medien des Behörden Spiegel werden die Inhalte aufgegriffen.

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