950 Menschen gerettet

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Die Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) konnten im vergangenen Jahr 950 Personen vor dem Ertrinken retten. (Foto: BS/DLRG)

Im vergangenen Jahr haben die ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 950 Personen vor dem Ertrinkungstod bewahrt. Bei 42 dieser Einsätze mussten die Helfer ihr eigenes Leben riskieren. Insgesamt gab es 77.104 Hilfeleistungen. Davon entfielen mehr als 48.000 auf die Unterstützung von Seglern, Surfern oder Motorbootfahrern.

Die DLRG setzte 2019 circa 47.000 Retter ein. Diese bewachten insgesamt 1.228 Freigewässer und 1.348 Schwimmbäder. Dabei leisteten sie im Wasserrettungsdienst rund drei Millionen Wachstunden. Insgesamt erbrachten die Ehrenamtlichen der DLRG sogar fast 10,2 Millionen Stunden Dienst. Dabei nutzten sie auch Drohnen. Diese wurden allerdings nicht als unmittelbares Rettungsmittel verwendet, sondern als zusätzliches Hilfsmittel, etwa bei der Personensuche.

Trotz dieses Einsatzes gab es im letzten Jahr in Deutschland mindestens 417 Badetote. Darunter waren 27 Fälle, in denen die Opfer einen Migrationshintergrund hatten. Die meisten Ertrunkenen (362) waren in Binnengewässern zu verzeichnen. Diese Flüsse, Seen oder Teiche sind oftmals unbewacht. Über 80 Prozent der Toten sind männlich und jüngeren Alters. Leider nahm aber auch die Zahl der ertrunkenen Kinder wieder zu. 2019 starben 17 Kinder im Vorschulalter im Wasser. Insgesamt ging die Zahl der Badetoten hierzulande allerdings zurück. 2018 hatte es noch 504 gegeben, 2019 waren es 417.

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